Femizide Stoppen Quiz

Femizide Stoppen Quiz

Fragen (20)

1.

Was versteht man unter „Femizid“?

Multiple Choice
  • A) Die Tötung einer Frau oder eines Mädchens wegen ihres Geschlechts
  • B) Eine besondere Form der Körperverletzung
  • C) Eine medizinische Komplikation
  • D) Ein juristischer Begriff, der in allen Ländern anerkannt ist

2.

Welche der folgenden Situationen kann ein Hinweis auf patriarchale Gewalt sein?

Multiple Choice
  • A) Kontrolle über Kleidung, Freundschaften oder Handy
  • B) Finanzielle Abhängigkeit erzwingen
  • C) Stalking oder Nachstellungsverhalten
  • D) All das Genannte

3.

In welchem Kontext passieren die meisten Femizide?

Multiple Choice
  • A) Öffentlich auf der Straße
  • B) Durch Fremde
  • C) Innerhalb von Beziehungen oder im familiären Umfeld
  • D) Am Arbeitsplatz

4.

Wie nennt man Gewalt, die ein Täter nach dem Ende einer Beziehung ausübt, um Macht zurückzugewinnen?

Multiple Choice
  • A) Reaktive Gewalt
  • B) Trennungsgewalt / post-separation abuse
  • C) Situative Aggression
  • D) Symbolische Gewalt

5.

Was beschreibt „ökonomische Gewalt“?

Multiple Choice
  • A) Übermäßige Ausgaben
  • B) Finanzielle Kontrolle oder Entzug von Ressourcen, um eine Person abhängig zu machen
  • C) Betrug im Haushalt
  • D) Hohe Mieten

6.

Warum wird patriarchale Gewalt als strukturelles Problem verstanden?

Multiple Choice
  • A) Weil sie nur in einzelnen Familien vorkommt
  • B) Weil sie aus tief verwurzelten gesellschaftlichen Machtverhältnissen entsteht
  • C) Weil sie ausschließlich in armen Ländern auftritt
  • D) Weil sie keine politische Bedeutung hat

7.

Was ist ein Warnsignal für eine potenziell tödliche Gefahr in Beziehungen?

Multiple Choice
  • A) Langes Schweigen
  • B) Häufige Komplimente
  • C) Todesdrohungen, Besitzansprüche oder das häufige Drohen mit Suizid, um Kontrolle auszuüben
  • D) Unterschiedliche Interessen

8.

Was bedeutet „Victim Blaming“?

Multiple Choice
  • A) Die Unterstützung von Betroffenen
  • B) Den Täter für seine Handlungen verantwortlich machen
  • C) Die Schuld für Gewalt dem Opfer zuschieben
  • D) Eine juristische Pflicht

9.

Welche Form von Gewalt gilt NICHT als Teil des Kontinuums patriarchaler Gewalt?

Multiple Choice
  • A) Psychische Gewalt
  • B) Digitale Gewalt
  • C) Gewalt gegen Männer
  • D) Sexuelle Gewalt

10.

Welche Präventionsmaßnahme gilt als besonders wirkungsvoll gegen Femizide?

Multiple Choice
  • A) Frauen sollten sich anders verhalten
  • B) Aufklärung über Geschlechterrollen, Schutzsysteme und konsequente Ahndung von Gewalt
  • C) Private Konflikte ignorieren
  • D) Opfer zum Schweigen bringen

11.

Wie wird der Begriff „erweiterter Femizid“ in der Forschung definiert?

Multiple Choice
  • A) Die Tötung mehrerer Frauen durch denselben Täter
  • B) Die Tötung von Personen, die Frauen nahe stehen (z.B. Kinder), um sie zu bestrafen oder zu kontrollieren
  • C) Die Tötung einer Frau an öffentlich zugänglichen Orten
  • D) Ein Femizid, der nach polizeilicher Meldung geschieht

12.

Welche Dynamik beschreibt das „Kontroll-Kontinuum“ im Kontext patriarchaler Gewalt?

Multiple Choice
  • A) Die stetige Kontrolle von Polizei über Risikotäter
  • B) Die Streckung von Gewalthandlungen über lange Zeiträume hinweg
  • C) Die zunehmende Machtausübung, die von subtiler Kontrolle bis hin zu physischer Gewalt eskalieren kann
  • D) Die Kontrollmechanismen in feministischen Organisationen

13.

Warum sind Trennungsphasen statistisch besonders gefährlich für betroffene Frauen?

Multiple Choice
  • A) Weil Täter oft ihre „Verlustangst“ rational verarbeiten
  • B) Weil Täter in dieser Phase häufig versuchen, ihre Kontrolle gewaltsam wiederherzustellen
  • C) Weil Frauen in dieser Zeit häufiger alleine reisen
  • D) Weil juristische Verfahren sofort starten

14.

Wie beschreibt die Istanbul-Konvention den strukturellen Charakter von Gewalt gegen Frauen?

Multiple Choice
  • A) Als individuelles Beziehungsproblem ohne gesellschaftliche Dimension
  • B) Als Ausdruck historisch gewachsener Machtungleichheiten zwischen Männern und Frauen
  • C) Als naturgegebenes Verhalten
  • D) Als rein juristisches Problem

15.

Was versteht man unter dem „Mythos der wechselseitigen Gewalt“?

Multiple Choice
  • A) Dass Gewalt immer von zwei Personen gleichermaßen ausgeht
  • B) Dass Opfer ihre Täter eigentlich lieben
  • C) Dass Gewalt nie geplant passiert
  • D) Dass Gewalt nur physisch stattfindet

16.

Welche Rolle spielen patriarchale Normen bei der Strafverfolgung von Femiziden in einigen Ländern?

Multiple Choice
  • A) Sie führen zu härteren Strafen
  • B) Sie sorgen dafür, dass Taten häufig als „Beziehungsdramen“ verharmlost werden
  • C) Sie haben keine Auswirkung auf Rechtsurteile
  • D) Sie zwingen Gerichte zu automatischen Schuldurteilen

17.

Warum werden Femizide häufig nicht als solche erfasst?

Multiple Choice
  • A) Es gibt internationale Einigkeit über Definitionen
  • B) Medien und Behörden nutzen oft geschlechtsneutrale Kategorien wie „Partnerschaftstötung“
  • C) Täter gestehen meistens sofort
  • D) Frauen können im Rechtssystem keine Anzeigen stellen

18.

Welches Muster beschreibt „coercive control“ (Zwangskontrolle)?

Multiple Choice
  • A) Einzeltaten von Gewalt ohne Zusammenhang
  • B) Eine systematische Strategie aus Kontrolle, Isolation, Überwachung und Einschüchterung
  • C) Eine natürliche Beziehungskrise
  • D) Zufällige Streitigkeiten ohne Machtmotiv

19.

Welche Form der Gewalt wird in digitalen Partnerschaftskontexten zunehmend als Risikofaktor für Femizide erkannt?

Multiple Choice
  • A) Übermäßige Nutzung von Emojis
  • B) Digitale Überwachung, Stalking und Spyware
  • C) Gemeinsame Social-Media-Accounts
  • D) Häufiges Posten von Selfies

20.

Was bedeutet „institutionelle Gewalt“ im Rahmen patriarchaler Strukturen?

Multiple Choice
  • A) Gewalt, die ausschließlich in Gefängnissen stattfindet
  • B) Gewalt, die durch unzureichende oder diskriminierende staatliche Institutionen reproduziert wird
  • C) Jede Form von physischer Gewalt
  • D) Gewalt unter Mitarbeitenden

Quiz-Infos

Quiz ID: 218

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